Ankunft in Salvador de Bahia

Neben den Zielen die man schon länger auf seiner „Bucket List“ stehen hat, gibt es auch Ziele die man eigentlich gar nicht bereisen wollte.

An genau solch einem Ziel befinde ich mich gerade. Ich sitze in Brasilien. Genauer in Salvador de Bahia. Noch genauer in Pituba.

Das Ganze kam so. Im Januar verbrachte ich mit Gabi und Matteus eine Woche auf Safari. Danach verabschiedeten wir uns herzlich und luden uns gegenseitig ein. Einige Wochen später schrieb Gabi, dass sie nun Europa besuchen und ob wir uns treffen wollen. Da das Wetter in Deutschland im April keine Anreise aus Brasilien lohnt, trafen wir uns in Barcelona, verbrachten einige Tage zusammen und planten unser nächstes Treffen. Und so stieg ich gestern in den Flieger und reiste innerhalb von ca. 15 Stunden von Hamburg über Lissabon nach Salvador.

Der erste Tag startete ganz entspannt. Erschlagen von der Hitze haben wir uns erstmal um das Nötigste gekümmert. Einkaufen, Geld wechseln und Haare schneiden. War dringend nötig und Zuhause kommt man ja zu nichts.

Mein erster Eindruck von Salvador?

1.) Hier spricht ja wirklich GAR KEINER Englisch

2.) Sauberer und geordneter als ich dachte

3.) Voll gutes Essen. Leider mag ich kein Fisch. Wer Meeresfrüchte und Fisch mag, muss dringend hier her.

4.) So ganz eindeutig ist Salvador noch nicht für mich. Es sieht teilweise aus wie in Afrika. Teilweise wie in Europa. Es stehen neue Hochhäuser neben Afro-Marktständen. Ganz spannend ist es.

Der Blick aus meinem Apartment

Es ist großartig mit Einheimischen unterwegs zu sein. Das ist immer toll aber in Brasilien finde ich es besonders angenehm. Wie erwähnt spricht hier nämlich keiner Englisch. Und ich spreche kein Portugiesisch.

Außerdem fehlt mir völlig das Gefühl dafür wie und wo man sich sicher aufhält und wo nicht.   Als ich mit meiner Kamera vor die Tür ging wurde ich aufgeregt von einer Gruppe Damen davon gejagt, weil sie Angst hatten ich würde sofort überfallen werden. Andererseits gibt es Orte wo man 100% sicher ist und sogar sein Portmonee unbeaufsichtigt liegen lassen kann. Es ist auf jeden Fall ein Land mit ganz eigenen Regeln und vielen Gegensätzen.

Den Abend haben wir ganz entspannt am Strand verbracht und mit den Fotos schließe ich Tag 1 ab und freue mich auf morgen.

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